Christlich Demokratische Union Sankt Augustin
Treffende Themen beim Bürgerdialog in Hangelar PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 21. Juni 2016

buergerdialog CDU Hangelar1 2016 170Lebhaft diskutiert wurde beim Bürgerdialog der CDU in Hangelar. Zu der Frage, wie man sich vor Wohnungseinbrüchen schützen kann, war auf Einladung des Ratsmitglieds Diana Rempis Hauptkommissar Michael Krenz, „Dorfscheriff“ von Hangelar, zu Gast.

Mit Licht nicht zu sparen, war der wichtigste seiner Hinweise. Mehrere Lichtquellen mit Zeitschaltuhren seien eine preiswerte und wirksame Ausrüstung. Weiter wurden Keile für die Terrassentür genannt, die Lärm machen, auch kleine Dosen für Tür- und Festeralarm, ganz wichtig aber aufmerksame Nachbarn.

Unter dem Thema "Bauen in Hangelar" fragte das Ratsmitglied Jörg Bambeck, wie viel Gestaltungsspielraum es bei Bauvorhaben gibt. Er erläuterte die Bedeutung des Bebauungsplanes und der Baugenehmigung und zeigte die Zuständigkeit der Bauverwaltung und die Möglichkeiten der Politik an einigen Beipielen aus Hangelar, die den Besuchern der Versammlung wohlvertraut waren.

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Speziell um die Kölnstraße ging es dem Ratsmitglied Georg Schell, der im Stadtrat auch der Fraktionsvorsitzende der CDU ist. Bekanntlich gibt es bei den Läden in der Kölnstraße einige Leerstände. Er nannte dafür verschiedene Gründe, fragte aber vor allem danach, was man sich denn am ehesten als zusätzliche Geschäfte wünsche. Der Einfluss der Kommunalpolitik darauf sei zwar im Prinzip sehr begrenzt, aber doch am Rande und indirekt möglich. Immer wieder gewünscht wird ein Café, sowohl in der Versammlung als auch, laut Schell, in Gesprächen draußen.

Große Verkehrsprojekte in unserer Region waren vor einigen Wochen das Thema des Entwurfs des Bundesverkehrswegeplanes. Der Kreistagsabgeordnete Norbert Chauvistré erläuterte die Kontroversen um den Ausbau der Siegtalstrecke, die Einigkeit im Wunsch nach einer zusätzlichen Rheinquerung nördlich von Niederkassel, vor allem aber die Planung der Südumfahrung Bonn (neue B 56), die eine erhebliche Entlastung für Sankt Augustin bringen würde, die aber nicht in Birlinghoven an die A 3 anzubinden wäre, sondern besser mit einer geänderten Linienführung einige Kilometer weiter südlich.