Christlich Demokratische Union Sankt Augustin
SPD demotiviert Mitarbeiter der Verwaltung PDF Drucken E-Mail
Sonntag, den 24. April 2016

Georg Schell RGB 170CDU-Fraktion hat kein Verständnis für Angriffe durch den Fraktionsvorsitzenden Knülle. Es ist schon fast perfide, wenn die SPD erst den unglaublichen Einsatz des Verwaltungspersonals in der Aufgabenstellung der Ertüchtigungen unserer Schulen und Kindergärten sowie bei der Bewältigung Flüchtlingsaufgabe lobt,

um dann quasi im gleichen Atemzug ein langjähriges Mitglied der Verwaltung, der dieses organisatorisch mit plant und vorantreibt, als inkompetent darzustellen.

Wenn der Fraktionsvorsitzende der SPD, Marc Knülle, nun von einem „System Ness“ spricht, stellen sich auf Anhieb einige Fragen:

1. Für den von ihm offensichtlich negativ belegten Begriff „System“ bleibt er jegliche konkrete Beschreibung schuldig – was genau beinhaltet dieses System? Ohne konkrete Kritik kommt da doch eher der Eindruck auf, dass es
sich um unqualifizierte, rein politisch motivierte Angriffe handelt.

2. Knülle bemängelt etwas, was aus seiner Sicht 17 Jahre in diesem negativen Sinn besteht. Er ist aber selbst schon seit fast 22 Jahren im Rat. Warum kommt er erst seit Kurzem mit diesen Anfeindungen?

3. Macht sich Knülle Gedanken darüber, wie demotivierend seine Angriffe auf Herrn Neß und dessen Mitarbeiter sein müssen?

Es ist schon fast paradox, dass im Unterausschuss Haushaltskonsolidierung über Motivation gesprochen wird und wie wichtig diese für die Mitarbeiter ist, und dass die SPD kurz danach schriftlich derart auf einen leitenden Mitarbeiter eindrischt. Diese Art und Weise – die sachlich völlig unnötig ist - lässt für die Zukunft nicht wirklich etwas Positives von Seiten der SPD für unsere Stadt erwarten.

CDU-Fraktionsvorsitzender Georg Schell: „Man kann unterschiedlicher Meinung zu Personalentscheidungen und deren Einsatz sein - aber man sollte nicht mangels Sachargumenten auf eine persönliche Ebene abrutschen, wie jetzt durch den SPD Fraktionsvorsitzenden geschehen. Wer politisch die Arbeitsmarktsituation und damit die Probleme bei der Personalgewinnung dem Verwaltungspersonal anlasten will, lässt starke Zweifel an seiner Sachkompetenz aufkommen.“